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Rasierpinsel für feinen Rasierschaum

Bis Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Rasierschaum oder – creme per Hand aufgeschlagen, ab ca. 1760 kam der Rasierpinsel als begehrtes Hilfsmittel dazu. Die nächsten 200 Jahre war das Aufschäumen von Rasierseife oder Rasiercreme alltäglicher Bestandteil der morgendlichen Nassrasur, ehe um 1950 Rasierschaum aus der Dose und noch etwas später Rasiergele in das Bad einzogen. In Zeiten, in denen uns die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz sehr beschäftigen, erfreut sich das klassische Aufschlagen von Rasierschaum per Hand aber wieder wachsender Beliebtheit. Ein Tiegel mit Rasierseife ist sehr sparsam im Verbrauch und hält leicht einige Monate. Und etliche Fans der Nassrasur wissen schon lange, dass feinsahniger, selbst angerührter Rasierschaum, Rasierschaum aus der Dose ganz schön alt aussehen lässt. Damit aus der festen Rasierseife feiner Schaum wird, muss man aber selbst tätig werden. Mit etwas Geduld und der richtigen Technik lässt sich sehr feinporiger und standfester Schaum schlagen, der lange stabil bleibt und nicht in sich zusammenfällt. So kann der Rasierschaum lang genug einwirken, um Barthaare aufzuweichen und optimal auf die Rasur vorzubereiten. Dafür unersetzlich ist ein hochwertiger Rasierpinsel. Dabei gilt der Grundsatz: je weicher die verwendeten Borsten sind, desto feiner lässt sich der Schaum anrühren.

Rasierpinsel mit Dachshaarbesatz

Für den Besatz von Rasierpinsel kommen Dachshaar, Schweineborste und gelegentlich auch Rosshaar in Frage, darüber hinaus gibt es auch synthetisches Pinselhaar, das eine gute Alternative für Veganer darstellt. Rasierpinsel mit feinstem Dachshaarbesatz stehen ungeschlagen für höchste Qualität. Nur Dachshaar ist so beschaffen, dass sich feinsahniger Schaum aufschlagen lässt, die Haare sind außerdem besonders weich und wirklich für jeden Hauttyp geeignet. Das Dachshaar lässt sich dabei in drei Qualitätsstufen unterscheiden: Stockhaar, Zupfhaar und Silberspitz. Dabei ist der Silberspitz qualitativ das Premiummodell unter den Rasierpinseln, er ist besonders fein und damit auch für sehr empfindliche Haut geeignet. Stockhaar stammt aus dem Unterfell, wird geschnitten und ist im Vergleich zu den anderen beiden Qualitäten eher kräftig. Es ist daher sehr gut für unempfindliche Haut geeignet oder für eine gleichzeitig gewünschte Massage. Man erkennt das Stockhaar gut daran, dass es relativ einheitlich gefärbt ist und keine hellere Färbung in den Spitzen aufweist. Die nächstbessere Qualität, das Zupfhaar, stammt aus dem Rückenfell. Es wird nicht geschnitten, sondern gezupft. Das Zupfhaar verjüngt sich zur Spitze hin, dadurch ist es weicher als Stockhaar und sehr gut für normale Haut geeignet. Die Premium-Qualität ist aber der Silberspitz, auch Silberzupf oder Silvertip genannt. Der Silberspitz-Besatz stammt vom Nackenhaar des Winterfells. Es zeichnet sich durch besondere Elastizität und Weichheit der Spitzen aus. Feinsahniger und trotzdem stabiler Schaum wird mit hochwertigem Silberspitz zum Kinderspiel.

Die klassische Nassrasur mit Rasierseife

Es gibt einige Möglichkeiten, wie sich Rasierseife aufschlagen lässt. Manche schlagen direkt im Tiegel auf, einige sogar direkt im Gesicht. Wir empfehlen aber folgendermaßen vorzugehen:

Gesichtsreinigung

Zu Beginn steht die Gesichtsreinigung. Die Gesichtshaut wird von abgestorbenen Hautschüppchen befreit, durch warmes Wasser werden die Poren geöffnet und die Haut auf die Rasur vorbereitet. Ideal ist eine Rasur nach der morgendlichen Dusche, wenn die Haut frisch gewaschen und etwas aufgeweicht ist.

Rasierschaum perfekt aufschlagen

Der Rasierpinsel wird mit warmem Wasser angefeuchtet. Da der Pinsel aber nicht zu nass sein darf, wird die überschüssige Feuchtigkeit einfach kräftig aus dem Rasierpinsel geschüttelt. Mit dem feuchten Rasierpinsel schlägt man nun die Seife entweder direkt im Tiegel oder nimmt den entstandenen, noch lockeren Schaum auf und gibt ihn in eine extra Rasierschale oder Rasiertasse.

Der Schaum wird in der Schale so lange geschlagen, bis sich ganz feine Bläschen und eine feste Konsistenz, ähnlich geschlagener Sahne, bilden. Dabei ist zu viel Druck aber kontraproduktiv und belastet nur die feinen Pinselborsten.

Rasieren ohne Eile – für ein gründliches Ergebnis

Der Rasierschaum wird anschließend auf dem Bart verteilt, um einzuwirken. Die Bartstoppeln werden dabei aufgeweicht, die Poren geöffnet und die Rasierklinge kann anschließend ohne zu reizen über die Haut gleiten. Hierzu die Haut etwas anheben, dann können die Bartstoppeln durch die geöffneten Poren direkt an der Haarwurzel gekappt werden. Das Ergebnis ist eine besonders glatte Haut, ganz ohne Reizung.

Rasierpinsel reinigen und aufbewahren

Am Ende jeder Rasur ist es wichtig Seifenreste aus dem Rasierpinsel gründlich zu entfernen, da sie sonst die Struktur der Borsten so schwächen können, dass diese brechen. Der Rasierpinsel wird gründlich unter fließendem Wasser ausgespült und anschließend kräftig über dem Waschbecken ausgeschüttelt. Zur Aufbewahrung ist ein Pinselhalter wichtig, damit man den Rasierpinsel kopfüber aufhängen und trocknen lassen kann.