WarenkundeAnleitung zum Haarebürsten

Spliss, sprödes Haar und Schuppen? Dann wird es Zeit für eine natürliche Haarpflege. Neben dem regelmäßigen Waschen der Haare ist das tägliche Bürsten ein wesentlicher Bestandteil für gesundes, glanzvolles und kräftiges Haar. Gleichzeitig werden durch die sanften Bürstenstriche die Kopfhaut massiert, die Durchblutung und die Lymphgefäße angeregt. Darüber hinaus trägt das tägliche Haare bürsten dazu bei, das Haarewaschen zu reduzieren. Wer seine Haare täglich wäscht, wird schnell merken, dass dies nicht erforderlich ist, wenn ein paar Regeln zum Haare bürsten berücksichtigt werden.

Inhalt

Haarbürsten und Kämme aus Naturmaterialien

Für eine besonders schonende Haarpflege sind Haarbürsten aus Wildschweinborsten und Kämme aus Holz oder Horn empfehlenswert. Die dem menschlichen Haar sehr ähnliche Wildschweinborste, kann das Haar optimal pflegen, in dem das Sebum vom Haaransatz optimal bis in die Spitzen verteilt wird. Spliss wird verhindert, das Haar regeneriert sich wie von selbst. Wildschweinborstenbürsten tragen zu einer besonders sanften Haarpflege bei und verleihen mattem und sprödem Haar einen seidigen Glanz. Insbesondere strapaziertes Haar (blondiertes Haar, toupiertes Haar, mit Glätteisen behandeltes Haar) profitiert von dem Gebrauch einer Haarbürste mit Wildschweinborsten

Was ist dran an: 100 Bürstenstriche am Tag?

Geht es um die natürliche Haarpflege, laufen einem immer wieder Aussagen wie „100 Bürstenstriche“ am Tag über den Weg. Und das nicht zu unrecht: Durch das lange Bürsten wird das Sebum von der Kopfhaut bis in die Spitzen optimal verteilt und sorgt so für seidig glänzende Haare. Das Bürsten vom Haaransatz bis in die Spitzen mit einer Haarbürste aus Wildschweinborsten ist wie eine Haarkur.

100 Bürstenstriche – so geht’s

Bei langem und lockigem Haar wird mit dem Bürsten in den Spitzen begonnen um sie zu entwirren. Dafür werden einzelne Haarpartien abgeteilt, um das Bürsten zu erleichtern. Ist die Haarpartie abgeteilt, werden zu nächst die Spitzen gebürstet. Suggestive wird nun die Haarbürste immer höher angesetzt, bis der Haaransatz erreicht ist. Sind die Haare auf diese Art und Weise entwirrt, wird das Haar in seiner Gesamtlänge ca. fünf Minuten lang gebürstet. Nun wird jedoch stets am Haaransatz begonnen und in langen Bürstenstrichen bis in die Spitzen gebürstet. Durch diese Art des Bürstens, wird das Sebum, das sich am Haaransatz befindet, optimal von der Wildschweinborstenbürste aufgenommen und bis in die Spitzen der Haare verteilt.

Die beste Wirkung der täglichen 100 Bürstenstriche werden am Morgen erreicht, nach dem Aufstehen.

Am Morgen: Kopfüberbürsten

Da über Nacht reichlich Sebum von den Talgdrüsen an der Kopfhaut produziert wird, erzielt man morgens nach dem Aufstehen den besten Effekt beim Bürsten. Dabei sollten Sie zunächst mit gebeugtem Oberkörper, den Kopf vornüber, am Nacken beginnend nach vorne zur Stirn bis in die Gesamtlänge bürsten. Dies sollte langsam und mit gleichmäßigem Druck geschehen. Am besten folgen Sie der Bürste mit der anderen Hand, um das Haar glattzustreichen. Wer mag, kann den Vorgang von Ohr zu Ohr, von links nach rechts und umgekehrt wiederholen. So wird die Kopfhaut rundum gut durchblutet und Ihr gesamter Körper kommt in Schwung. Anschließend richten Sie sich wieder auf, bürsten Ihr Haar zurück, lockern es auf und frisieren sich wie gewohnt. Schon nach wenigen Wochen werden Sie feststellen, wie gesund, glänzend und voluminös sich Ihr Haar präsentiert!

Haare bürsten vor der Haarwäsche

Ist es Zeit für eine Haarwäsche, so sollten die Haare davor gut ausgebürstet werden. Stylingpodukte wie Haargel, Haarwachs oder Lack lassen sich mit einer Wildschweinborstenbürste schon sehr gut herausbürsten. Zudem wird durch das Bürsten vor der Haarwäsche einem zu starken Verwirren der Haare vorgebeugt.

Was ist dran an der Aussage: Nasse Haare dürfen nicht gebürstet werden?!

Nach dem Waschen lassen sich die Haare nur schwer bürsten und kämmen. Es ziept und schmerzt an der Kopfhaut. Nicht nur das Haar ist im nassen Zustand sehr empfindlich, auch die Kopfhaut ist durch das Waschen etwas aufgequollen und kann leicht verletzt werden. Die Haare nach dem Waschen einfach nur sanft mit einem Handtuch trocken tupfen. Bevor es nun an das Bürsten geht, sollten die Haare zunächst antrocknen. Dies kann an der Luft erfolgen oder mit dem Fön, allerdings sollte die Hitze schwach eingestellt werden, um die Haare nicht zu verletzen. Sind die Haare angetrocknet, verringert sich der Widerstand und die Haarbürste gleitet viel leichter durch das Haar.

Feuchte Haare richtig bürsten

Lange Haare sind nach dem Waschen häufig schwer zu kämmen und zu bürsten. Mit einem grobzackigen Kamm aus Holz oder Horn können die feuchten Haare gut entwirrt werden. Dabei wird in den Haarspitzen begonnen. So arbeitet man sich allmählich von unten nach oben durch das Haar. Diese Vorgehensweise ist besonders bei langen Haaren sehr wichtig, um das Haar nicht zu schädigen oder gar zu brechen.

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