WarenkundeGenuss pur: Pfeffer entfaltet sein volles Aroma nur frisch gemahlen

Der ursprünglich aus Indien stammende Pfeffer ist heute ein allseits beliebter Klassiker in jeder Küche. Fleisch, Fisch, Suppen oder Salate erhalten durch frisch gemahlenen Pfeffer erst den richtigen Schliff. Dabei ist Pfeffer nicht einfach nur scharf, sondern enthält eine Reihe von vielen Aromen.
Damit sich die Vielfalt an Aromen perfekt entfalten können, sollte der Pfeffer stets frisch gemahlen werden. Pfefferkörner sind sehr hitzeempfindlich, weshalb sie unbedingt erst kurz vor Ende der Garzeit dem Gericht zugegeben werden sollten. Noch besser ist frisch gemahlener Pfeffer aus der Pfeffermühle. So kann sich jeder nach Belieben sein Gericht verfeinern. Für die Schärfe verantwortlich sind enthaltene ätherische Öle, die sich hauptsächlich im Schwarzen Pfeffer befinden.
Zunächst kann Pfeffer auf seine Farbe hin unterschieden werden: Es gibt grünen, schwarzen, weißen und roten Pfeffer. Anhand dieser Farben kann der Reifegrad der Pfefferkörner festgestellt werden. Grüner Pfeffer ist unreif und ist hauptsächlich in eingelegter Form erhältlich. Schwarzer Pfeffer ist fast reif, er erhält seine Farbe durch die Trocknung. Weißer Pfeffer ist nichts anderes als schwarzer Pfeffer. Durch die Trocknung ist einfach nur die Schale zerfallen, wodurch das reine, weiße Pfefferkorn übrigbleibt. Den höchsten Reifegrad besitzt Roter Pfeffer. Er kann nicht mehr getrocknet werden, da die Körner dann zerfallen würden.

Inhalt

Welche Pfeffersorten sind für eine Pfeffermühle geeignet?

Nicht jeder Pfeffer kann in einer Pfeffermühle gemahlen werden. Vor allen Dingen dürfen nur feste und getrocknete Pfefferkörner mit einer Mühle gemahlen werden.

Pfeffersorten für die Pfeffermühle

  • Schwarzer Pfeffer
  • Weißer Pfeffer
  • Kubebenpfeffer
  • Pfeffermischungen (nur wenn der Anteil an getrocknetem Pfeffer bei min. 80% liegt)

Pfeffersorten, die nicht für die Pfeffermühle geeignet sind

  • Roter Pfeffer
  • Grüner Pfeffer
  • Nelkenpfeffer
  • Szechuanpfeffer

Ist Pfeffer gesund?

Pfeffer enthält viele wichtige Stoffe, die sich positiv auf unser Wohlbefinden oder auf unsere Gesundheit auswirken können. Pfeffer ist reicht an dem scharfen Inhaltsstoff Piperin, das die Speichelproduktion beeinflusst und die Ausschüttung von Magensaft und Verdauungsenzymen anregen kann. Damit kann Pfeffer bei Appetitlosigkeit oder gar Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden. Darüber hinaus enthalten Pfefferkörner ätherische Öle, die die Gallensäureproduktion ankurbeln sollen. Außerdem ist Pfeffer entzündungshemmend und antioxidativ. In der ayurvedischen Heilkunde wird frisch gemahlener Pfeffer bei Halsweh und Husten angewendet. Bei entzündlichen Magenbeschwerden ist der Verzehr von Pfeffer abzuraten. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Warum Pfeffer mahlen?

Nur im ganzen Pfefferkörn halten sich die wichtigen ätherischen Öle, die auch für das Aroma verantwortlich sind. Es handelt sich um ein flüchtiges ätherisches Öl, das im gemahlenen Zustand sehr schnell seine Wirkung verliert. Daher ist frisch gemahlener Pfeffer ein Muss für all jene, die ihre Geschmackssinne verwöhnen möchten. Nur bei frisch gemahlenem Pfeffer aus der Pfeffermühle, kann das Gewürz sein großes Geschmacksspektrum entfalten. 

Pfeffermühlen von Holz-Leute

Wir lieben das Material Holz, aber noch viel mehr liegt uns daran sinnvolle, aber auch ästhetische Küchenhelfer und Accessoires daraus zu fertigen. Dabei spielen für uns Pfeffermühlen aus Holz eine besondere Rolle. In liebevoller Schreinerarbeit sind eine Reihe sowohl edler, als auch rustikaler Pfeffermühlen entstanden. Bei uns finden Sie sowohl klassische Pfeffermühlen mit einem Peugeot oder Zassenhaus Mahlwerk, als auch echte Designerstücke.

Peugeot Pfeffermühlen

Pfeffer richtig lagern

Pfefferkörner mögen es am liebsten trocken, kühle und dunkel. Die Körner sind länger haltbarer als bereits gemahlener Pfeffer. Sind die Pfefferkörner zudem luftdicht verpackt, können sie sich auch zwei bis drei Jahre halten ohne Qualitätseinbußen zu verzeichnen. Im Vergleich dazu ist gemahlener Pfeffer mit vier bis sechs Monate deutlich kürzer haltbar. Die Pfefferkörner sollten nicht neben oder über einer Hitzequelle aufbewahrt werden. Auch wenn ein Gewürzregal neben dem Herd für kurze Wege sorgt, so ist es für die Lagerung von Pfeffer nicht geeignet. Wärme, Wasserdampf und Feuchtigkeit wirken sich negativ auf Pfeffer aus. Es kann sogar zur Schimmelbildung kommen.

 

Bildnachweis: Bild oben: © Pixabay, 3061211 Couleur

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