Palisander Holz Eigenschaften | Holz-Leute

Warenkunde

Palisander

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Weitere Bezeichnungen:
Ostindisches Rosenholz, Indian rosewood, Bambay blackwood, Sheesham

Palisander

Palisander ist der Handelsname für diverse Holzarten, die aus den Bäumen der Gattung der Dalbergien aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler gewonnen werden. Hunderte von Arten wachsen in den tropischen und subtropischen Gebieten Asiens.

Ostindischer Palisander (Dalbergia latifolia) stammt ursprünglich aus Indien, ist dort aber wegen der Übernutzung selten geworden und wird daher in Indonesien auf Plantagen nachgezüchtet.
Sheesham (Dalbergia sissoo) ist der Wappenbaum des indischen Staates Punjab. Dabei handelt es sich um einen mittelgroßen, laubabwerfenden Laubbaum mit lichter Krone. Er ist ein beliebter Schattenbaum und wird gerne entlang Kanälen und Straßen gepflanzt. Nach Teak ist diese Art der bedeutendste Forstbaum in Nordindien und Pakistan.

Das Holz des Palisanders

Das dichte Holz des ostindischen Palisander ist sehr hart, zäh, mäßig schwindend und dauerhaft. Das im Farbton mal braunviolette, mal braunrötliche Kernholz ist von dunkleren Streifen durchzogen. Direkt nach dem Schnitt verströmt es einen rosenähnlichen Duft, weshalb es auch als (ostindisches) Rosenholz bezeichnet wird. Das Material besitzt eine glatte Haptik und lässt sich einerseits zwar schwer bearbeiten, eignet sich anderseits jedoch gut für Drechselarbeiten.

Verwendung von Palisanderholz

Die Verwendung als Vollholz beschränkt sich im Allgemeinen auf kleine Gegenstände, bei denen Holzbild, Härte und Bearbeitbarkeit entscheidend sind. Als Furnier eignet sich das wertvolle Holz im Innenausbau und bei Intarsienarbeiten. Zudem ist es sehr beliebt bei der Herstellung hochwertiger Schachfiguren.