Käsereibe, Käsehobel - den Lieblingskäse selber reiben | Holz-Leute

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Käsereibe, Käsehobel: so wird der Lieblingskäse am besten gerieben

Käsereibe

Die Auswahl an geriebenem Käse im Supermarkt ist groß. Warum also den Käse selber reiben? Die Gründe liegen auf der Hand: Käse verliert schnell an Aroma, sobald er gerieben ist. Geschmacklich kann daher nur selbst geraspelter Käse überzeugen. Wer Fan vom Clean Eating ist und sicher sein möchte wirklich 100% Käse ohne weitere Zusatzstoffe zu haben – der reibt, hobelt und raspelt selbst. Doch so einfach ist das nicht mit der Käsereibe! Dahinter verbirgt sich eine kleine Wissenschaft für sich – aber schnell verstanden, lässt sich der köstliche Hartkäse schnell und effizient reiben.

Warum Käse selber reiben?
Welcher Käse lässt sich gut reiben?
Welche Käsereibe passt für welchen Käse?

Die meisten Menschen lieben Käse und jedes etwas langweilige Gericht wird durch etwas Käse zu einer wahren Köstlichkeit. Käse ist somit die kleine Geheimwaffe in der Küche und die Käsereibe wird dadurch zu einem wichtigen Küchenwerkzeug.

Vier Gründe, warum die Käsereibe in jede Küche gehört!

Eine Frage des Geschmacks: das Aroma

Bei Käse ist das Aroma das A und O. Sobald der Käse gerieben ist, verfliegt das Aroma. Wird der Käse frisch gerieben und anschließend verzehrt bzw. verarbeitet, bleibt das köstliche Aroma erhalten. Nicht so fertig geriebenem Käse aus dem Supermarkt. Häufig sind noch Zusätze und Trennmittel enthalten.

Qualität und Vielfältigkeit

Im Supermarkt gibt es lediglich eine kleine Auswahl an Standart-Sorten von geriebenem Käse. Denken wir noch an geriebenem Gouda, Emmentaler, Mozzarella oder Parmesan. Viel mehr hat der Supermarkt nicht zu bieten. Ein Blick zur Käsetheke lohnt: die Auswahl an Hartkäsesorten ist gigantisch groß. Hier lässt sich ganz bestimmt ein passender Käse zum Reiben finden. Mal intensiv im Geschmack oder mal mild – jedes Gericht, dass mit Reibekäse verfeinert wird, erhält so seine ganz spezielle Note.

Lagerung und Verderblichkeit

Reibekäse aus der Packung ist nicht lange haltbar und muss schnell verwendet werden. Der Reibekäse schwitzt in der Kunststoffverpackung, es kommt zur vermehrten Bakterienbildung und Schimmel ist die Folge. Bei selbst geriebenem Käse kann dies nicht passieren. Einfach nur so viel reiben, wie benötigt wird. Nicht benötigter Käse am Stück einfach wieder in den Kühlschrank geben. Dort hält er sich noch einige Tage ohne Gefahr.

Nur die benötigte Menge reiben

Käse selber reiben heißt auch, nur die gewünschte Menge zu reiben. So lassen sich Reste vermeiden. Sitzen Käseliebhaber am Tisch mit unterschiedlichen Geschmäckern können so auch im Nu verschiedene Käsesorten angeboten werden. Reicht der Reibekäse nicht, wird schnell nachgerieben.

Welche Käsesorten lassen sich reiben?

Parmesan, Pecorino und alle Hartkäse-Sorten lassen sich besonders gut reiben. Es gibt jedoch auch Tipps und Tricks, wie sich weichere Sorten ebenfalls mit herkömmlichen Käsereiben raspeln lassen. Käse, der zu weich für Käsereiben ist, kann dennoch verarbeitet werden. Wer zum Beispiel ein Stück Mozzarella oder Feta reiben möchte, muss den Käse zuvor nur in der Tiefkühltruhe einfrieren. Der gefrorene Käse lässt sich nun ebenfalls perfekt raspeln. Allerdings sollte sehr zügig gearbeitet werden. Sobald der Käse wieder auftaut und weich wird, beginnt er zu schmieren und zu bröckeln.
Käse lässt sich ebenfalls besser reiben, wenn die Käsereiben zuvor dünn mit etwas Öl bestrichen werden. Dies empfiehlt sich vor allem, wenn größere Mengen Käse verarbeitet werden sollten.

Parmesanreibe

Parmesan & Hartkäse selber reiben

Der am häufigsten verwendete Reibekäse ist Parmesan. Dieser darf auf keinem Pasta-Gericht fehlen. Zudem können auch Salate, Suppen und sogar gebratenes Fleisch oder Gemüse mit frisch geraspeltem Parmesan verfeinert werden. Parmesan sollte unbedingt immer frisch gerieben werden. Im Supermarkt wird zwar fertig geriebener Parmesan bzw. parmesanähnlicher Käse angeboten, aber diese kann in punkto Qualität und Geschmack nicht mithalten. Während Parmesan eher in die mediterrane Küche gehört, kommen andere geriebene Hartkäsesorten eher auf Aufläufen, Quiches oder in Rouladen zum Einsatz. Hier reicht die Palette von Gouda und Emmentaler, über Bergkäse und Raclettekäse bis hin zu Cheddar oder Gruyère. Auch sämtliche Pecorino-Varianten verfeinern so ziemlich jedes Gericht. Der Reibekäse wird zum Überbacken von Aufläufen verwendet, kommt in Risottos oder auch auf Fleisch. Besonders Huhn oder Pute werden gerne mit Zwiebel und Tomaten belegt, Käse darauf gerieben und dann im Ofen gebacken.

Die Vielfalt an Parmesanreiben ist groß. Eine hochwertige Vierkantreibe bevorzugt mit Auffangbehälter eignet sich hervorragend für Parmesan und Hartkäse. Wichtig ist, dass diese so scharf wie ein Rasiermesser ist. Nur so gelingen wirklich schöne Raspeln. Eine Parmesanreibe ist nicht ausschließlich für den italienischen Käse gemacht. Auch viele andere Hartkäsesorten lassen sich damit reiben.
Wer gerne am Tisch frischen Parmesan reiben möchte, kann sich mit einer Handreibe bedienen. Diese sind klein und handlich und genau die richtige Wahl, wenn nur wenig Reibekäse benötigt wird.

Manches Mal werden jedoch etwas größere, feine und dünne Käseflocken benötigt. Dies ist zum Beispiel beim Tisch-Raclette der Fall, oder wenn schnelle Sandwiches gerichtet werden sollen und keine Aufschnittmaschine zur Hand ist. Hier kommt der Käsehobel ins Spiel. Mit diesem können auch größere Blätter Käse vom ganzen Stück abgehobelt werden. Dafür eigenen sich sowohl Hartkäse, Parmesan und besonders der Raclette-Käse.

Mozzarella selber reiben

Als Belag auf der Pizza oder als Zutat zum Salat – der porzellanweiße Mozzarella steht hoch im Kurs und ist beliebt. Doch so einfach lässt sich die weiche Käsespezialität aus Italien gar nicht reiben. Zunächst muss der Mozzarella aus seiner Verpackung genommen werden. Gut abtropfen lassen und mit einem Küchentuch trocken tupfen. Den Käse in einen Behälter geben und für circa 45 Minuten in das Gefrierfach stellen. Anschließend lässt sich der Mozzarella ganz einfach selber reiben. Kein Verkleben und Schmieren. Ein weiteres Plus: zu viel geriebener Mozzarella kann hervorragend wieder eingefroren werden und steht damit schnell zur Verfügung, wenn mal eben ein Gericht verfeinert werden soll.

Auch andere Weichkäsesorten lassen sich auf diese Weise gut verarbeiten.

Kse selber reiben

Eine Käsereibe kaufen – worauf es zu achten gilt

Eine Käsereibe ist ein praktisches Küchengerät, mit welchem vor allem Käse gerieben wird. Jedoch gibt es auch Universal-Modelle, mit denen sich Schokolade, Obst und Gemüse raspeln lässt. Wir stellen Ihnen nachfolgend die meistverwendeten Reiben und Hobel vor:

Vierkantreiben

Bei Vierkantreiben handelt es sich um eine viereckige Reibe, die aus vier einzelnen Seiten besteht. Diese Reiben sind sehr beliebt, da sich dank unterschiedlicher Arten von Klingen viele verschiedene Lebensmittel damit gerieben werden können. Schokolade, Gemüse und Obst kann damit ebenso gehobelt bzw. geraspelt werden, wie verschiedenen Käsesorten. Mit der besonders feinen Seite können auch Zitrus-Zesten und Muskatnüsse gerieben werden.
Das Plus der Vierkantreibe ist, dass diese sehr vielseitig ist. Dafür ist die Vierkantreibe nicht so platzsparend wie andere Käsereiben. Sie passt nicht wirklich in eine Lade, sondern muss in einem Regal oder Küchenkasten aufbewahrt werden. Die Vierkantreibe ist aber sehr robust und langlebig. Das multifunktionale Küchentool darf unserer Meinung nach in keinem Haushalt fehlen. Besonders praktisch sind dabei Modelle mit Auffangbehälter.

Darauf sollten Sie beim Kauf einer Vierkantreibe achten:

  • Scharfe Klingen
  • Sicherer Griff zum Festhalten
  • Verwendung hochwertiger Materialien

Parmesanreibe

Was darf bei einer köstlichen Portion Spaghetti einfach nicht fehlen? Parmesan – der Exportschlager Italiens! Doch was nützt der würzig-aromatische Hartkäse, wenn keine passende Reibe zur Hand ist? Daher gehört für Liebhaber der mediterranen Küche unbedingt eine Parmesanreibe zur Küchenausstattung dazu. Mit dieser lässt sich nicht nur Parmesan reiben, auch Grana Padano und andere Hartkäsesorten lassen sich damit einfach und bequem raspeln. Es gibt verschiedene Ausführungen solcher Parmesanreiben im Handel. So gibt es Reiben mit Schublade oder einfach Handreiben, die besonders das raspeln direkt am Tisch erleichtern.

Zubehör zum Parmesan reiben

Optional können in der Parmesanreibe auch andere Lebensmittel wie Kochschokolade, oder sogar Nüsse gerieben werden.

Handreiben

Handreiben sind die klassischen und simplen Modelle. Sie sind besonders handlich, lassen sich gut verstauen und sind in verschiedenen Formen und Größen erhältlich. Meist aber sind sie rechteckig oder an einer Seite leicht abgerundet. Bei einer Handreibe handelt es sich um ein platzsparendes Küchengerät, das in jeder Schublade Platz findet oder auch an einen Haken gehängt werden kann.
Ebenfalls existieren Handreiben mit Auffangbehältern. Die Reiben passen genau auf ein Gefäß, meist eine Schüssel, in welche der Käse hinein gerieben werden kann. Bei einfachen Handreiben ohne Auffangbehälter wird der Käse auf ein Brett oder gleich direkt auf das Gericht geraspelt.

Käsehobel

Zum Belegen von Broten oder bei Aufläufen und Gratins kommt der Käsehobel ins Spiel: Er funktioniert nach dem Prinzip eines Sparschälers. Meist lässt sich bei einem Käsehobel auch die Dicke der Käsescheiben regulieren. Mit dem Käsehobel wird der Käse nicht geraspelt, sondern in besonders feine bis mitteldicke Scheiben geschnitten.

Ausgestattet mit solch praktischen wie formschönen Küchenutensilien wird das Käsereiben leicht gemacht.

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