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Das Comeback der Rasierseife

Old school? Rasierseife erlebt dank wiederentdeckter Bartkultur ein riesiges Comeback. Bei der traditionellen Nassrasur gehören Rasierpinsel und Rasiermesser ebenso zu den Utensilien, wie eine gute Rasierseife. Der Nutzen der Rasierseife ist dabei unumstritten: das Haar wird aufgeweicht und der Rasierer kann sanft über die Haut gleiten.


Schon lange Zeit wusste man, dass sich Barthaare besser schneiden lassen, wenn sie weich sind. Im 17. Jahrhundert kam die Kernseife groß raus, die auch bei der Rasur verwendet worden ist. Sie war allerdings dem Adel vorenthalten. Im 18. Jahrhundert boten einige Apotheken dann schon richtige Rasierseife an. Allerdings wurde sie nur in kleinen Mengen hergestellt. Erst mit George Washington Carver wurde die Rasierseife der breiten Masse nicht länger vorenthalten. Abgefüllt in Blechdosen, angereichert mit pflegenden Inhaltsstoffen, war die Rasierseife ab dem 19. Jahrhundert für jeden erhältlich.

Vor- und Nachteile von guter Rasierseife

Der wohl einzige Nachteil von Rasierseife ist es, sie in Schaum zu verwandeln. Hat man den Dreh jedoch einmal raus, möchte man die klassische Rasierseife jedoch nicht mehr missen. Für die Herstellung des Rasierschaums wird nur wenig Zeit benötigt, schon nach 20 Sekunden feinen Schlagens, ist der Schaum perfekt.
Der große Vorteil von guter Rasierseife ist, dass die Barthaare schön weich werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Barthaare mehr aus den Haarkanälen kommen. Dies sorgt für eine besonders gründliche Rasur. Außerdem wird mit einer guten Rasierseife die Haut sehr sauber gereinigt.

Eigenschaften einer guten Rasierseife

Bei der Rasierseife kommt es vor allem auf die natürlichen Inhaltsstoffe an. Dazu zählen unter anderem Fette, Öle, Wasser und natürliche Pflanzenextrakte. Das Ausschlaggebende von guten Rasierseifen ist der hohe pH-Wert, der bei ca. 10 pH liegen soll, um die oben genannten Vorteile zu erzielen.
Im Gegensatz zu Rasierschaum aus der Dose, können auf viele synthetische Stoffe, wie z.B. Silikon und künstliche Konservierungsmittel, verzichtet werden. Die natürlichen Inhaltsstoffe von guter Rasierseife machen die Rasur sehr angenehm und besonders gründlich. Auch ist Rasierseife deutlich ergiebiger als Rasierschaum aus der Dose.
In puncto Umweltschutz hat die Rasierseife ebenfalls die Nase vorn. Die natürlichen Bestandteile können gut von der Umwelt abgebaut werden.

Merkmale einer guten Rasierseife

  • Haut wird gut gereinigt
  • Barthaar wird sehr weich
  • Öffnet sehr gut die Haarkanäle
  • Sehr saubere und sanfte Rasur
  • Gute Schaumentwicklung
  • Stabiler und haltbarere Schaum


So wird die Rasierseife richtig benutzt

Für die traditionelle Nassrasur wird ein Rasierpinsel, ein Rasierer und Rasierseife in einer Dose oder Schale benötigt. Und schon kann es losgehen mit der Herstellung von Rasierschaum. Ziel ist es mit warmem Wasser und Rasierpinsel einen sahnig-cremigen Rasierschaum zu erhalten.

So geht's

Sie halten den Rasierpinsel unter laufendes Wasser bis die Dachshaare gut durchdrängt sind und schlagen Ihn einmal leicht aus. Das ist schon die ausreichende Menge Wasser, die Sie benötigen. Jetzt kreisen Sie mit dem Rasierpinsel auf der Seife und im Nu entsteht ein sahniger Rasierschaum. Anschließend mit dem Pinsel den Schaum auf das Barthaar auftragen.

Darf nicht fehlen: die abschließende Pflege nach der Rasur

Als abschließende Pflege nach der Rasur empfehlen wir ein Rasierwasser aufzutragen. Es desinfiziert und entspannt die Haut. Zur weiteren Pflege der Haut, vor allem bei sensitiver Haut, ist eine Aftershave Creme oder normale Hautcreme sehr angenehm.