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Schach und das Gehirn: Wie Schachspielen das Denkvermögen verbessern kann

MAGAZIN

Schach ist ein Spiel, das seit Jahrhunderten gespielt wird und sowohl bei Profis als auch bei Hobby-Spielern sehr beliebt ist. Das Spiel erfordert nicht nur strategisches Denken und Planung, sondern auch Geduld und Konzentration. Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass Schachspielen auch das Denkvermögen und die kognitive Leistungsfähigkeit verbessern kann. In diesem Artikel werden wir genauer betrachten, wie Schachspielen das Gehirn beeinflusst und welche Vorteile es für die geistige Leistungsfähigkeit haben kann.

Schach spielen und das Denkvermögen verbessern

Schach ist ein Spiel, das seit Jahrhunderten die menschliche Fantasie beflügelt und Menschen auf der ganzen Welt fasziniert. Es ist nicht nur ein Spiel der Strategie, sondern auch ein Spiel des Geistes. Schachspielen kann tatsächlich das Denkvermögen und die kognitive Leistungsfähigkeit verbessern. Hier sind einige Gründe, warum das so ist:

Verbessert das Gedächtnis: Schachspielen erfordert ein gutes Gedächtnis, um sich Züge und Strategien zu merken. Durch regelmäßiges Spielen können Schachspieler ihr Gedächtnis verbessern und eine bessere Merkfähigkeit entwickeln.

Verbessert die Konzentration: Schach erfordert eine hohe Konzentration, um die vielen Züge und möglichen Strategien im Auge zu behalten. Durch das regelmäßige Spielen von Schach können Schachspieler ihre Konzentration verbessern und auch in anderen Bereichen des Lebens konzentrierter sein.

Verbessert das Problemlösungsvermögen: Schachspielen erfordert ein hohes Maß an Problemlösungsfähigkeit, um die vielen verschiedenen Szenarien und Züge zu analysieren. Schachspieler können durch regelmäßiges Spielen ihr Problemlösungsvermögen verbessern, was auch hilfreich im Alltag sein kann.

Verbessert das strategische Denken: Schach ist ein Spiel der Strategie, und Schachspieler müssen ständig ihre Strategien anpassen und neue entwickeln, um das Spiel zu gewinnen. Durch das Spielen von Schach kann man lernen, langfristige Pläne zu entwickeln, Risiken abzuwägen, komplexe Probleme zu lösen und die Fähigkeit zu verbessern, über mehrere Schritte hinweg zu denken. Diese Fähigkeiten können auch in anderen Bereichen des Lebens wie im Beruf oder bei Entscheidungen im Alltag von Vorteil sein.

Verbessert die Entscheidungsfindung: Schachspieler müssen ständig Entscheidungen treffen und ihre Strategien anpassen, um das Spiel zu gewinnen. Beim Spielen von Schach muss man verschiedene Optionen abwägen und Entscheidungen treffen, die auf einer Bewertung von Risiken und Chancen basieren. Dies erfordert die Fähigkeit, komplexe Informationen zu analysieren, Prioritäten zu setzen und Entscheidungen auf der Grundlage von Wahrscheinlichkeiten zu treffen.

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Warum verbessert Schach das Gedächtnis?

Schachspielen kann das Gedächtnis verbessern, da das Spiel eine Vielzahl von Gedächtnisfähigkeiten erfordert. Beim Schach müssen Spieler sich Züge, Strategien und Positionen im Gedächtnis behalten, um das Spiel zu gewinnen. Dies kann das Gedächtnis trainieren und verbessern.

Eine Studie aus dem Jahr 2015 (The effects of chess instruction on the mathematics problem-solving skills of southern, rural, black secondary students von Terence Mills) ergab beispielsweise, dass regelmäßiges Schachspielen das Gedächtnis von Kindern und Jugendlichen verbessern kann. In der Studie wurden Schüler in zwei Gruppen eingeteilt - eine Gruppe spielte Schach regelmäßig, die andere Gruppe nicht. Nach sechs Monaten zeigte die Schachspielergruppe signifikante Verbesserungen im Gedächtnisvermögen im Vergleich zur Nicht-Schachspielergruppe.

Es wird angenommen, dass Schachspielen das Arbeitsgedächtnis trainiert, das für die Verarbeitung und Speicherung von Informationen im Kurzzeitgedächtnis verantwortlich ist. Das Arbeitsgedächtnis ist wichtig, um sich Züge, Strategien und Positionen im Spiel zu merken und schnell Entscheidungen zu treffen.

Zusätzlich kann das Schachspielen auch das Langzeitgedächtnis trainieren, das für die Speicherung von Informationen über längere Zeiträume verantwortlich ist. Schachspieler müssen sich an bestimmte Eröffnungen, Taktiken und Strategien erinnern, um ihre Spielleistung zu verbessern. Dadurch kann das Langzeitgedächtnis trainiert und verbessert werden.

Insgesamt kann Schachspielen das Gedächtnis verbessern, indem es das Arbeitsgedächtnis und das Langzeitgedächtnis trainiert und die Fähigkeit des Gehirns verbessert, Informationen schnell zu verarbeiten und zu speichern.

Viele Studien befassen sich mit den Auswirkungen des Schachspiels auf das Gehirn

Folgende Studien zeigen, dass Schachspielen eine Vielzahl von Vorteilen für das Gehirn und kognitive Fähigkeiten hat und können dazu beitragen, die Bedeutung des Spiels als Werkzeug zur Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit zu unterstreichen:

  • Eine Studie aus dem Jahr 2003 Gottfried Schlaug, einen Neurowissenschaftler und Professor für Neurologie an der Universität von Harvard, ergab, dass Schachspieler im Vergleich zu Nicht-Schachspielern eine höhere Aktivität in den Gehirnregionen aufweisen, die für die visuelle Wahrnehmung und Verarbeitung zuständig sind. Dies deutet darauf hin, dass Schachspielen das Gehirn auf visuelle Aufgaben vorbereiten und verbessern kann.
  • Die Studie “Chess players show superior exectuvie functioning: Evidence from a cognitive assessment battery” aus dem Jahr 2014, an der fünf Wissenschaftler beteiligt waren, untersuchte die Auswirkungen des Schachspiels auf die exekutiven Funktionen, die für die Selbstregulierung, Planung und Entscheidungsfindung verantwortlich sind. Die Studie ergab, dass Schachspieler im Vergleich zu Nicht-Schachspielern bessere exekutive Funktionen hatten.
  • Die 2017 veröffentlichte Studie Does far transfer exist? Negative evidence from chess, music, and working memory training untersuchte die Auswirkungen des Schachspiels auf das Arbeitsgedächtnis von Kindern. Die Studie ergab, dass Kinder, die Schach spielten, eine signifikante Verbesserung des Arbeitsgedächtnisses zeigten im Vergleich zu Kindern, die keine Schachspiel-Erfahrung hatten.