Nussknacker

Nussknacker


Stattlich steht er da: der Nussknacker

Steht die Adventszeit vor der Tür, gibt es kein Halten mehr: Das Haus wird weihnachtlich dekoriert und geschmückt. Nebenallerlei Firlefanz gibt es Weihnachtsdeko, die aus deutschen Haushalten nicht wegzudenken ist: So stehen Weihnachtsbaum, Weihnachtspyramide und Nussknacker ganz an oberster Stelle, wenn es darum geht, weihnachtliches Flair in den eigenen vier Wänden zu schaffen. Wie die Weihnachtspyramide, so zählt auch der Nussknacker zu traditionellen erzgebirgischen Volkskunst. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der größte Nussknacker der Welt als Ritter „Borso von Riesenburg“ vor dem Nussknackermuseum im erzgebirgischen Neuhausen steht. Mit mehr als 10 Metern und einem Gewicht von mehr gut 3.200 Kilogramm ist die Holzfigur die Attraktion schlechthin.

Wer hat den Nussknacker erfunden?

So ganz klar ist das leider nicht. So ist zu lesen, dass bereits Aristoteles eine Art Nussknacker geschaffen hat, der aus zwei Hebelarmen besteht. Auch Leonardo da Vinci soll sich mit einem Gerät zum Knacken von Nüssen beschäftigt haben.

Seit dem 18. Jahrhundert gibt es dekorative Nussknacker, die figürliche Darstellung variiert jedoch von Region zu Region. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts konnte sich das Erzgebirge mit seinen gedrechselten Nussknackern einen Namen verschaffen. Es wurden Nussknacker in großen Stückzahlen und zu erschwinglichen Preisen gefertigt, sodass der Nussknacker aus dem Erzgebirge schnell einen hohen Bekanntheitsgrad erreichte. Als Erfinder des Nussknackers aus dem Erzgebirge gilt Wilhelm Friedrich Füchtner aus Seiffen. Nach einem Vorbild schuf er einen Nussknacker „König“ und den „Armen Reinhold“.

Kaum zu glauben aber wahr: auch in Amerika sind die deutschen Nussknacker sehr beliebt. Als 1962 der damalige US-Präsident John F. Kennedy bei einer Rede einen Nussknacker neben sich stehen hatte, löste er damit einen richtigen Hype auf die „Holzbeißer“ aus. So wird etwa jeder zweite Nussknacker, der in Deutschland hergestellt wird, in die USA exportiert.

Nussknacker – grimmige Gesellen oder Karikatur?

Er hält nicht, was er verspricht: denn zum Nüsse knacken, ist der aus Holz gefertigte Nussknacker nicht mehr gedacht. Vielmehr gilt er als Dekorationsgegenstand und Spielzeug. Und dabei sieht der Nussknacker so gar nicht freundlich aus mit seinem bleckenden Gebiss und dem stierenden Blick. Rein äußerlich sind König und Förster sehr häufig anzutreffen. Doch Sammler und Liebhaber der erzgebirgischen Nussknackerkunst wollen mehr. So entstehen Jahr für Jahr eine Vielzahl verschiedener Motive. Maßgeblich beeinflusst haben Hersteller Christian Ulbricht und Steinbach die Motivkunst der Nussknacker. Sie geben Nussknackern gern das Aussehen von bekannten Persönlichkeiten, wie Amerikanische Präsidenten oder Pabst Benedikt.

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Unsere Nussknacker werden traditionell in über 130 einzelnen Arbeitsschritten von Hand gedrechselt und mit leuchtenden Farben von Hand bemalt. Ein Nussknacker mit einer Größe von ca. 35 cm besteht aus bis zu 60 Einzelteilen. In unserem Online-Shop haben Sie die Auswahl verschiedener Nussknacker. Ob König, Soldat, Husar in leuchtenden Farben oder natürlichen Tönen – stöbern Sie unserem Sortiment und finden Sie Ihren Lieblings-Nussknacker bei Holz-Leute.

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