Original Laguiole Taschenmesser | Holz-Leute

Warenkunde

Original Laguiole Taschenmesser aus Frankreich

Laguiole Taschenmesser

 
„Laguiole“ bezeichnet einen Messer-Stil, der aus dem gleichnamigen Dorf im Aubrac (Aveyron) in Midi-Pyrénée stammt. Der Schmied Pierre-Jean Calmels entwickelte das Laguiole-Messer 1829 als sehr scharfes Klappmesser mit Griffschalen aus Horn. Ein Laguiole wird in Frankreich auf vielfältige Art und Weise eingesetzt: um ein Huhn zu schlachten, Gemüse zu putzen oder besten Käse zu schneiden. Im Laufe der Zeit wurde aus dem einfachen Messer ein Werkzeug mit vielen Eigenschaften, bis hin zum Sommelierbesteck. Heute sind auf dem Markt viele minderwertige Imitate erhältlich. Nur diejenigen Messer, die das Herkunftssiegel LOG (Laguiole Origine Garantie) tragen, stammen von ortsansässigen Produzenten. Dabei werden die originalen Laguiole Taschenmesser noch in althergebrachter Art und Weise von Hand gefertigt. Die rasiermesserscharfe Klinge - meist aus Sandvik-Stahl - muss dabei an einem Stück geschmiedet sein und es gilt, festgelegte Qualitätsnormen zu erfüllen.

Was ist ein Laguiole Taschenmesser?
Welche Griffmaterialien gibt es?
Robust und scharf: die Klinge
Typisch Laguiole: die handgeschmiedete Biene / Fliege
Noch ein Markenzeichen von Laguiole Messer: das Guilloche
Aufbau eines Laguiole Taschenmessers

Was versteht man unter Laguiole Taschenmessern?

Der Name des Messers entstammt dem kleinen französischen Städtchen „Laguiole“. Ein Städtchen, welches für seine Klappmesser in Verbindung einer traditionellen Schmiedekunst bekannt ist. Die kleine Stadt liegt auf einer Anhöhe von 1000 Metern in Zentralfrankreich.

Hauptsächlich ist es die Schmiedekunst, welche diese Region in Frankreich so berühmt gemacht hat. Es war schon in der Zeit um 1830 „Mode“ ein Messer bei sich zu führen. In der damaligen Zeit wurde das Messer „Capuchadou“ genannt. Es war nicht nur Statussymbol, sondern auch zugleich Werkzeug.

Früher war es noch nicht möglich, dass sich an dem Taschenmesser eine eingeklappte Klinge befindet. Da ein Klappmesser jedoch weitaus mehr Vorteile bietet, ließ sich der Franzose Pierre-Jean-Calmes von dem Klappmesser „Navaja“ inspirieren. Bei dem Taschenmesser handelte es sich um ein katalanisches Klappmesser. Aus dieser Idee heraus entwickelte Calmes ein Outoormesser mit einrastender Klinge und Griff. Ab sofort war das neue Laguiole Taschenmesser geboren.

Klassische Laguiole Taschenmesser

 
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Das Laguiole Taschenmesser von Calmes ließ in der Berühmtheit nicht lange auf sich warten und die Nachfrage nach diesem Taschenmesser stieg sprunghaft an. So angeheizt von dieser Euphorie etablierten sich um 1840 die ersten Schmieden, die fortan das praktische Laguiole Taschenmesser schmiedeten und zur Perfektion brachten.

Im Laufe der Jahre wurde das Laguiole Taschenmesser immer feiner und graziöser. Mittlerweile zieren filigrane Ornamente in Verbindung mit neuen Materialien und exotischen Hölzern das Laguiole Taschenmesser. Später folgten dann noch Bestecke und Küchenmesser, welche in jeder Küche zu finden sind, sofern es sich um einen Liebhaber der Laguiole Messer handelt.

Welche Griffmaterialien kommen zum Einsatz

Griffmaterialien bei Laguiole Taschenmesser

Holz-Leute arbeitet hauptsächlich mit der Schmiede En Aubrac zusammen. Daher finden Sie bei uns eine besonders große Auswahl an Taschenmesser dieser Traditionsschmiede. Als Spezialist für Holz hat es sich Holz-Leute zur Aufgabe gemacht, die Hölzer selbst auszuwählen, zu kanteln und an die Schmiede en Aubrac zu senden. Das Ergebnis sind wunderschöne Hölzer, vom heimischen Obstbaum bis zur nachhaltig abgebauten und zertifizierten Teakwurzel ist alles dabei. Besteht eine Charge nicht unseren Anforderungen, wird sie nicht als Griffmaterial verwendet. Damit gehört das Laguiole Taschenmessern zu einem äußerst beliebten Sammlerobjekt für Liebhaber einzigartiger Taschenmesser.

Neben Holz gibt es noch viele andere Griffmaterialien. So sind Laguiole Taschenmesser aus Horn oder Kamelknochen ebenfalls sehr beliebt. Sie wirken edel, anmutig und strahlen dabei Natürlichkeit aus. Das gut zu verarbeitende Material erhält seinen glanzvollen Auftritt durch eine abschließende Politur. 

Rustikal mit französischem Chick: Taschenmesser mit Horn

 
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Sie ist korrosionsbeständig und äußerst robust: die Klinge von Laguiole Taschenmessern

Als Werkstoff für die Klingen der Laguiole Taschenmesser kommt überwiegend Schwedenstahl von Sandvik mit der Bezeichnung 12C27 rostfrei zur Anwendung. Die Kennzeichnung liefert einen Hinweis über den Kohlenstoff – und Chromanteil. 12C27 bedeutet also 0,6% Kohlenstoff und 13,5% Chrom. Sandvikstahl ist bekannt für seine extrem guten Eigenschaften als Taschenmesser. Die Klingen sind robust und extrem scharf. Im Outdoorbereich ist besonders wichtig, dass die Klinge nicht rostet – auch diese Eigenschaft bringt ein Laguiole Taschenmesser mit sich. Auch in puncto Kantenschärfe und Kantenstabilität ist der Klingenstahl hervorragend. Damit bietet ein Laguiole Taschenmesser vielseitige Einsatzmöglichkeiten: beim Angeln, Jagen oder Kochen darf das französische Multitool einfach nicht fehlen.

Die Klingenform der Laguiole Taschenmesser wird als Drop-Point bezeichnet. Sie ist typisch für Taschenmesser und daher die am weitesten verbreitete Klingenform. Der Rücken der Klinge ist leicht konvex geformt, d.h. die Spitze ist gegenüber dem Klingenrücken leicht abgesenkt. Durch diese Form wird eine bessere Handhabung der Klingenspitze ermöglicht. Besonders häufig bei Drop-Pint-Klingen und Laguiole en Aubrac Taschenmesser ist der sogenannte Flachschliff. Das Ergebnis ist eine besonders schneidfreudige Klinge, die sich mit wenig Kraftaufwand bedienen lässt. Zudem lässt sie sich gut nachschleifen. 

Markenzeichen: handgeschmiedete Biene

Biene, Fliege bei Laguiole Taschenmesser

Allen Laguiole-Messern gemein ist ihr Markenzeichen: Eine aus der Feder herausgeschmiedete Biene, die den Messerrücken zieren. Sie werden individuell von Hand gearbeitet und aufwendig verziert. Nach einer Legende handelt sich dabei um die napoleonische Biene, die ein zentrales Element des kaiserlichen Wappens darstellt. Napoleon soll den Auvergnats aus Dankbarkeit für ihre Tapferkeit während der Feldzüge das Recht verliehen haben, die Laguioles mit der Biene zu verzieren. Auch die Jakobsmuschel stellt ein beliebtes Motiv auf den Messern dar, da Laguiole am Kreuzpunkt zweier Routen des Jakobswegs nach Santiago de Compostela liegt.

Aufwendig gearbeitete Laguiole Taschenmesser

Das Guilloche bei traditionellen Laguiole Messern

Des Weiteren sind traditionelle Laguiole-Messer mit einer aufwendigen Guillochierung versehen. Hierbei handelt es sich um kunstvolle Verzierungen, die von Hand und je nach Messermacher in unterschiedlichen Mustern in die Platinen eingearbeitet werden. Insbesondere die Ausführungen mit einer Doppelplatine bieten viel Platz für die individuelle Gestaltung der Guilloché. Werden die Platinen auf jeder Seite zweifach verbaut, präsentiert sich das Messer zudem etwas schwerer und mechanisch stabiler, so dass es wunderbar in der Hand liegt. Die feine Haptik wird dabei noch von den edlen Naturmaterialien unterstrichen, mit denen die Griffschalen beschlagen sind. Hierzu zählen seltene Hölzer, Horn oder Perlmutt. So halten Sie mit einem originalen Laguiole stets ein präzise gearbeitetes Messer in der Hand, das heute als Rolls Royce unter den Taschenmessern gilt und seinen Besitzer als Liebhaber hochwertiger Handarbeit auszeichnet.

Aufbau eines klassichen Laguiole Taschenmessers

Die folgende Skizze zeigt den Aufbau eines klassischen LaguioleTaschenmessers:

laguiole-messeraufbau


Bayrisches Laguiole Taschenmesser

Zum 140. Geburtstag von Holz Leute hat die legendäre Schmiede Laguiole en Aubrac ein ganz besonderes Messer entworfen und in einer limitierten Auflage von nur 140 Stück gefertigt: Der Griff ist aus Hirschhorn, das Symbol auf der Feder ist der bayerische Löwe, und die Ziselierung zeigt - wie könnte es anders sein - ein bayerisches Rautenband. Zu unserem nächsten Jubiläum werden wir wieder eine Besonderheit kreieren. Seien Sie jetzt schon mal gespannt!

Laguiole_bayrisch

Ist der Name des Laguiole Taschenmessers geschützt?

Das traditionelle französische Taschenmesser aus Stahl mit verschiedenen Griffen ist nicht geschützt und wird von 4 verschiedenen Firmen aus Laguiole (Südfrankreich) und Thiers (Auvergne, Zentralfrankreich) hergestellt. Der Name kann nicht geschützt werden, da er der „Gemeinfreiheit“ unterliegt. Es existieren zahlreiche Fake-Produkte, die zwar unter dem Namen Laguiole vertrieben werden, aber vielfach aus Pakistan oder China stammen.

Obwohl jedes Laguiole Taschenmesser ein Unikat ist, verfügen sie dennoch alle über den gleichen Aufbau und vielfach auch über ein Zertifikat.

Zu den Herstellern von Laguiole Taschenmessern zählen:

Laguiole en Aubrac: Ein Hersteller, der seit1829 diese Taschenmesser in liebevoller Handarbeit in 216 Arbeitsschritten fertigt. Daher ist jedes Taschenmesser ein Unikat und Einzelstück.

Forge de Laguiole: Nach besonders strengen Regeln fertig das Unternehmen seit Mitte der 80er-Jahre höchste Handwerkskunst in bester Qualität. In der eigenen Werkstatt werden die Stahlklingen geschmiedet und die Griffschalen selbst bearbeitet und anschließend auf traditionelle Art zusammengesetzt. Pro Jahr werden hier über 250.000 Messer in Handarbeit mit 100 Mitarbeitern produziert.

Fontenille Pataud: Seit dem Jahre 1929 hat sich das Unternehmen auf die Produktion von hochwertigen Taschenmessern und Bestecken spezialisiert. 1994 gab es hier einen Inhaberwechsel. Der Fokus der Firma liegt heute auf der Herstellung der edlen und feinen Messer aus besten Materialien, exklusiven Hölzern und feinem Horn.1995 startete der Inhaber Gilles Steinberg wieder mit der Fabrikation von Laguiole Messern.

Laguiole Arbalete Genes David: hierbei handelt es sich um eine der ältesten französischen Messerfabriken, welche seit 1810 original Laguiole Taschenmesser fertigt. Das in Thiers beheimatete Unternehmen legt sehr viel Wert auf handwerkliche Herstellungskunst. Für seine Arbeiten hat das Unternehmen zahlreiche Auszeichnungen und Zertifizierungen erhalten.

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