Die Klinge von Laguiole Taschenmesser | Holz-Leute

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Laguiole Taschenmesser: Die Klinge

Laguiole Taschenmesser

Die berühmten und traditionsreichen Laguiole Taschenmesser haben eine lange Geschichte. Noch heute werden die Outdoormesser in aufwendiger Handarbeit von hoch qualifizierten Schmiedekünstlern gefertigt. Nichts bleibt dem Zufall überlassen. Formvollendetes Design gepaart mit höchster Funktionalität und Zuverlässigkeit ist das Laguiole Taschenmesser bei Sammeln ebenso beliebt, wie bei echten Survival-Fans. Doch ein Taschenmesser ist nur so gut, wie seine Klinge.

Welche Klingenarten gibt es?
Droppoint - eine Klingenform mit vielen Vorteilen
Der Klingenschliff

Das ursprüngliche Laguiole Taschenmesser war inspiriert von einem spanischen Klappmesser. Händler brachten es auf ihren Reisen mit nach Aveyon. Aus der Kombination von Slipjoint und Navaja entstand dann das erste Laguiole Taschenmesser.

Die Klinge ist bei einem Laguiole Taschenmesser das Herzstück. Sie muss noch so jedem Abenteuer gewappnet sein. Die Klinge muss robust und korrosionsbeständig sein. Gleichzeitig muss sie extrem scharf und schnitthaltig sein um allen Outdoor-Ansprüchen gerecht zu werden. So hilft das Laguiole Taschenmesser beim Schneiden von Brot ebenso wie beim Schnitzen, Durchtrennen von Seil, Pilze sammeln oder anspruchsvollen Arbeiten im Survival-Camp.

Die Klingenarten von Laguiole Taschenmessern: Stahl, Brut de forge und Damast

Ohne die passende Klinge gibt es auch kein original Laguiole Taschenmesser. Die Messerklinge ist hier der wichtigste Teil. Erst die Klinge macht das Messer zu dem, was es ist. Es gibt viele unterschiedliche Klingenformen, welche je nach Beschaffenheit für unterschiedliche Arbeiten und Aktionen geeignet sind. Die Klingenauswahl ist lange nicht so groß, wie bei den Griffmaterialien. In jeder Klinge steckt eine gewisse Faszination und in Verbindung mit den sehr unterschiedlichen Materialien der Griffe, kann ein Laguiole Taschenmesser einzigartig und unverwechselbar erscheinen.
Die Messerklinge ist stark von der Mischung des Stahls im Bereich der Legierung abhängig, sowie der Form der Klinge, den verschiedenen Härte- und Wärmebehandlungsverfahren bei der Herstellung der Klingen und den Schneideigenschaften.

Brut de Forge Klingen

Die Brut de Forge Klingen stechen schon von ihrem Aussehen hervor: die teilweise schwarze Klinge soll optisch so wirken, als wäre sie roh geschmiedet. Dies soll das Alte, das Ursprüngliche und Traditionelle unterstreichen. Fakt ist allerdings, dass die Klingen nie in einem roh-geschmiedeten Zustand geliefert werden. Diese schwarze sehr gelungene Schicht wird später von den Handwerkern der jeweiligen Schmieden auf die Klingen aufgetragen. Dieser Vorgang gibt den Klingen erst den unverkennbaren und einmaligen unique Charakter. Interessant ist, dass sich die Taschenmesser innerhalb der gleichen Qualitätskategorie nur durch die Oberflächenbeschaffenheit unterscheiden. Diese Taschenmesser können auch in der Version Brillant (glänzend) oder in der Art Brosse (matt) hergestellt werden. Die Laguiole Taschenmesser mit einer Metalloberfläche die glänzt, sehen optisch wesentlich edler aus, aber dadurch sind auch die Fingerabdrücke deutlich sichtbar. Während die Messer mit einer matten Oberfläche wesentlich unempfindlicher und mehr für den dauerhaften Einsatz gedacht sind.

Damastklinge

Besonders auffällig bei Laguiole Taschenmesser sind solche mit Damastklinge. Die flexible und zugleich stabile Klinge punktet mit langanhaltender Schärfe und hervorragenden Schneideigenschaften. Darüber hinaus ist der Stahl weltweit bekannt für sein markantes Muster. Dieses entsteht aus mehreren Lagen Stahl, der mehrfach erhitzt, gefaltet und wieder erhitzt wird. Das Herstellungsverfahren ist sehr aufwendig, erfordert viel Können und nimmt viel Zeit in Anspruch. Daher sind Laguiole Taschenmesser mit Damastklinge sehr hochpreisig. Bei Sammlern und Liebhabern durchaus beliebt.

Stahlklinge

Hauptsächlich verwenden die meisten Schmieden den 12C27 Stahl der Firma Sandvik aus Schweden. Die Messerklingen sind nahezu fertig geschmiedet und müssen lediglich nur noch die nötige Form erhalten und geschärft werden. Seit einiger Zeit verwenden verschiedene Schmieden den 14C28 Stahl. Bis auf Kleinigkeiten ähnelt er dem 12C27 Stahl und wird nur genutzt, um sich ein wenig von der Konkurrenz abzusetzen. Einzig und allein die Forge de Laguiole Schmiede verwendet als Klingenstahl T 12. Ein Stahl, welcher in Frankreich hergestellt wird und nur noch hitzebehandelt werden muss.

Der T 12-Stahl ist als solcher kein rostfreier Stahl und darf nicht als ein solcher bezeichnet werden. Allerdings besteht die Möglichkeit den Stahl zu Perfektionen um nahezu rostfreie Eigenschaften zu erhalten.

Der Sandvik Stahl 12C27 zeichnet sich durch eine sehr hohe Härte aus, sowie einer guten Korrosionsbeständigkeit mit einer sehr guten Verschleißfestigkeit. Das Besondere an dem 12C27 Sandvik Stahl besteht in der Zusammensetzung der Legierung. Der recht hohe Chromanteil von 13,5 % erhöht die Wirksamkeit gegen Korrosion und härtet dabei gleichzeitig noch die Schnittkante. Bedingt durch die Verbindung entsteht so eine Passivschicht. Diese Schicht dient als Barriere zwischen der Klinge und anderen Medien. Kommt es einmal zu einer Beschädigung dieser Schicht, regeneriert sie sich selbstständig durch die Anlagerung von Sauerstoff. Hinzu kommt, dass auch das Chrom ebenfalls vor den unansehnlichen und dunklen Verfärbungen des Stahls schützt, welcher durch Salzwasser oder Säuren entstehen kann.

Laguiole Taschenmesser mit Stahlklinge

 
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Die Klingenform

Neben der Verwendung eines guten Klingenstahls kommt es auch auf die Form an. Bei Laguiole En Aubrac Taschenmessern ist die sogenannte Droppoint Klingenform hauptsächlich anzutreffen. Im Gegensatz zu der Klingen-Normalform mit geradem Rücken, ist die Droppoint-Klinge leicht konvex geformt, was die Handhabung der Klingenspitze erleichtert. Die Messerspitze ist massiv und robust. Aufgrund ihres robusten Messerbauchs bietet die Klinge optimale Ergebnisse beim Schneiden. Hauptsächlich bei Jagdmessern ist die Klingenform sehr beliebt. Unzählige Varianten werden von dieser Klingenform produziert, wobei sich das Einsatzgebiet quer durch alle Bereiche erstreckt.

Der Klingenschliff

Hier läuft der Querschnitt der Klinge beim Flachschliff entweder vom Rücken aus oder unterhalb des Rückens in einem gleichmäßigen Schliffwinkel bis fast an die Schnittkante. Der Flachschliff bietet einen guten Kompromiss zwischen balligem Anschliff und Hohlschliff. Laguiole Taschenmesser aus der Schmiede En Aubrac weisen eben diesen Flachschliff auf. Er ist schnittfreudig und lässt sich gut nachschärfen. Der Flachschliff findet nicht nur bei Taschenmessern Anwendung. Auch bei Küchenmessern und Jagdmessern ist dieser Klingenschliff anzutreffen.

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