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Einen knusprigen Braten fachgerecht zerlegen mit Know-how und einem Tranchierbrett

Das Tranchieren von Fleisch ist gar nicht so schwer. Mit ein paar Tipps und Tricks gelingt es selbst Hobbyköchen Fleisch und Braten schön anzurichten. Alles, was zum Tranchieren benötigt wird sind Tranchierbesteck und ein Tranchierbrett.

Das Equipment zum Tranchieren

Mit dem richtigen Werkzeug lassen sich Hühnchen, Gänsebraten und Co kinderleicht zuschneiden. Nur hochwertige Küchenwerkzeuge garantieren optimale Ergebnisse.

Tranchierbrett – die Basis des Tranchierens

Bei einem Tranchierbrett handelt es sich um ein großes Holzbrett mit umlaufender Rille, die den Bratensaft auffängt. Hend‘l, Gans, Ente und Schweinebraten? bleiben beim Braten besonders saftig. Beim Tranchieren läuft der Bratensaft aus und muss daher aufgefangen werden. Besonders wichtig ist, dass das Tranchierbrett stabil liegt, damit es beim Tranchieren nicht kippelt. Wir empfehlen unser Transchierbrett aus Eschenholz, Eichen oder Nussbaumholz. Beide Hölzer sind ideal zum Tranchieren geeignet.

Ein Tranchierbrettchen aus Nussbaumholz überzeugt nicht nur aus praktischer Sicht sondern sieht auch sehr edel aus, durch die tolle Maserung. Darüber hinaus sind Tranchierbretter aus Nussbaumholz antibakteriell, es gibt keine Verfärbungen oder üble Gerüche. Nussbaumholz ist ein sogenanntes Hartholz und damit sehr widerstandsfähig.

Die Esche bringt ein helles Holz mit dezenter Maserung hervor. Es ist ebenfalls sehr gut als Tranchierbrett geeignet, da es eine hohe Festigkeit aufweist. Ein Tranchierbrett aus Eschenholz ist zeitlos. Das Holz hat ebenfalls antibakterielle Eigenschaften. Ausgestattet ist unser beliebtes Tranchierbrett aus Eschenholz mit Saftrille und Mulde, in der der Fleischsaft zusammenläuft und abgegossen werden kann.

Von herausragender Qualität ist auch ein Tranchierbrett aus Eichenholz. Eigenschaften wie eine außerordentliche Härte und hervorragende Stabilität machen auch dieses Holzbrett zum perfekten Küchenutensil beim Tranchieren.

Tranchierbrett – darauf sollten Sie achten

  • Das Tranchierbrett sollte stabil und groß genug sein
  • Eine Saftrille fängt den Bratensaft gut auf
  • Das Holz des Tranchierbretts muss schnittfest sein
  • Die Oberflächenbeschaffenheit sollte glatt sein
  • Ein Tranchierbrett aus Holz ist besonders messerschonend

Ein Tranchierbrett ist vielseitig

Braten tranchieren ist längst nicht alles, was mit einem Tranchierbrett möglich ist. Denken Sie nur an knackige Salate oder saftiges Obst. Die umlaufende Saftrille fängt Gemüse- und Obstsaft auf, die Arbeitsfläche bleibt trocken.

Zubehör: Tranchierbesteck

Um eine Tranchiergabel und einem Tranchiermesser kommt selbst der Hobbykoch nicht drum herum. Nur so gelingt es, das Stück Fleisch oder Geflügel fachgerecht zu schneiden – vorausgesetzt ein paar anatomische Merkmale sind bekannt.

Ein besonders hochwertiges Tranchierbesteck stammt aus dem Hause Laguiole en Aubrac. Die Traditionsschmiede aus Frankreich ist bekannt für ihre Laguiole Taschenmesser und Laguiole Bestecke. Von vielen Sterneköchen und guten Restaurants werden solche Tranchierbestecke von Laguiole benutzt – und das nicht ohne Grund. Das Tranchiermesser ist besonders schlank und fällt im oberen Drittel zur Spitze hin ab. Diese spezielle Form macht es möglich Fleisch um einen Knochen herum perfekt herauszulösen. Auffallend ist der lange Griff des Tranchiermessers. Da beim Tranchieren häufig umgegriffen wird, ist das Handling maßgebeblich. Ein langer Griff ist dafür perfekt geeignet. Um das Fleisch zu halten ist die Tranchiergabel notwendig, die mit großen, gewölbten Zinken ausgestattet ist.

Tranchieren einer Gans – so geht’s

Wie herrlich ist der Duft nach frischem Gänsebraten, der durch die Küche strömt. Die Gans ist fertig und muss nur noch angerichtet werden. Tranchieren – heißt das Zauberwort. Wir erklären Ihnen wie es geht:

  1. Gans in Rückenlage auf ein Tranchierbrett legen. Das Tranchierbrett sollte aus Holz und groß genug sein.
  2. Fixieren Sie mit einer Tranchiergabel den Braten.
  3. Mit dem Tranchiermesser beide Flügel einschneiden und das Gelenk durchtrennen. Ebenso verfahren Sie bei den beiden Keulen.
  4. Das Brustfleisch parallel zum Brustbein herunterschneiden. Mit der Haut nach unten auf das Brett legen und in die gewünschte Größe portionieren.